6. Mitwirkungsrechte der Aktionäre


Die Statuten der Gesellschaft enthalten keine Stimmrechtsbeschränkungen und weichen hinsichtlich der Stimmrechtsvertretung nicht vom Gesetz ab. Die Generalversammlung fasst die Beschlüsse und vollzieht die Wahlen mit der einfachen Mehrheit der an der Versammlung abgegebenen Aktienstimmen, unter Ausschluss von Enthaltungen und ungültigen Stimmen. Diese Regelung gilt, soweit nicht zwingende Bestimmungen des Gesetzes oder Bestimmungen der Statuten etwas anderes vorsehen (siehe Seite 26 Ziffer 6.2). Jede Aktie berechtigt an der Generalversammlung zu einer Stimme. Jeder Aktionär kann sich an der Generalversammlung durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder durch einen Dritten vertreten lassen. Der unabhängige Stimmrechtsvertreter ist verpflichtet, die von ihm vertretenen Stimmrechte weisungs- gemäss auszuüben. Hat er keine Weisungen erhalten, so enthält er sich der Stimme. Der Verwaltungsrat stellt sicher, dass Aktionäre dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter auch elektronisch Vollmachten und Weisungen erteilen können. Er kann die Einzelheiten regeln.

Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird von der Generalversammlung für eine Dauer von einem Jahr bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Gemäss Art. 703 OR sind Beschlüsse der Generalversammlung grundsätzlich mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen zu fällen. Als Ausnahme gelten die in Art. 704 OR und Artikel 17 der Statuten aufgeführten Beschlüsse, für die mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte erforderlich sind. Artikel 17 der Statuten kann unter www.vonrollgroup.com/de/corporate-governance1/corporate-governance/statuten/ in Abschnitt 3 eingesehen werden.

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von sechs Monaten nach Schluss des Berichtsjahres statt. Ausserordentliche Generalversammlungen wer- den nach Bedarf einberufen. Ausserdem werden ausserordentliche Generalversammlungen einberufen, wenn es die Generalversammlung beschliesst, oder wenn es ein oder mehrere Aktionäre, welche zusammen mindestens den zehnten Teil des Aktienkapitals vertreten, in einer von den entsprechenden Aktionären unterzeichneten Eingabe unter Anführung des Verhandlungsgegenstandes und der Anträge verlangen. Ausser- ordentliche Generalversammlungen haben innert 90 Tagen nach Eingang solcher Begehren stattzufinden.

Die Einberufung der Generalversammlung mit Angabe der Verhandlungsgegenstände und der Anträge des Verwaltungsrates bzw. der Aktionäre erfolgt durch den Verwaltungsrat, nötigenfalls durch die Revisionsstelle oder eine andere vom Gesetz bezeichnete Stelle, spätestens 20 Tage vor dem Versammlungstag durch einmalige Bekanntmachung im «Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB)».

Aktionäre, die zusammen mindestens 3 % des Aktienkapitals oder Aktien im Nennwert von CHF 1 Million vertreten, können die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. Die Traktandierung muss mindestens 40 Tage vor dem Versammlungstag in einer von den entsprechenden Aktionären unterzeichneten Eingabe unter Angabe des Verhandlungsgegenstandes und der gestellten Anträge verlangt werden.

Das Aktienkapital der Gesellschaft setzt sich ausschliesslich aus Inhaberaktien zusammen, weshalb kein Aktienbuch geführt wird.