6. Mitwirkungsrechte der Aktionäre


Die Statuten der Gesellschaft enthalten keine Stimmrechtsbeschränkungen und weichen hinsichtlich der Stimmrechtsvertretung nicht vom Gesetz ab. Die General­versammlung fasst die Beschlüsse und voll­zieht die Wahlen mit der einfachen Mehrheit der an der Versammlung abgegebenen Aktienstimmen, ­unter Ausschluss von Enthaltungen und ungültigen Stimmen. ­Diese Regelung gilt, soweit nicht zwingende Be­stimmungen des Gesetzes oder Bestimmungen der ­Statuten ­etwas anderes vorsehen. Jede Aktie berechtigt an der General­versammlung zu einer Stimme.

Jeder Aktionär kann sich an der Generalversammlung durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder durch einen Dritten vertreten lassen. Der unabhängige Stimmrechtsvertreter ist verpflichtet, die von ihm vertretenen Stimmrechte weisungsgemäss auszuüben. Hat er keine Weisungen erhalten, so enthält er sich der Stimme. Der Verwaltungsrat stellt sicher, dass Aktionäre dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter auch elektronisch Vollmachten und Weisungen erteilen können.

Der unabhängige Stimmrechtsvertreter wird von der Generalversammlung für eine Dauer von einem Jahr bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

Ein Beschluss der Generalversammlung über die Auf­lösung der Gesellschaft ohne Liquidation ­bedarf mindestens zweier Drittel der vertretenen ­Stimmen und der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktien­nennwerte. Im Übrigen gelten für General­versammlungs­beschlüsse gemäss ­Statuten die gesetzlichen Quoren nach Art. 703 und 704 Obligationen­recht.

Betreffend Einberufung der General­versammlung weicht die statutarische Regelung nicht vom Gesetz ab. Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre findet jährlich statt, und zwar spätestens sechs ­Monate nach Abschluss des Geschäfts­jahres. Sie wird vom Verwaltungs­rat einberufen. Die Einladung der Aktionäre erfolgt durch einmalige Publikation der Einladung zur Generalversammlung im « Schweizerischen Handelsamtsblatt ». Ein oder mehrere Aktionäre, die ­zusammen mindestens den zehnten Teil des Aktien­kapitals vertreten, können die Einberufung einer ausserordentlichen General­versammlung verlangen ; ausserordentliche Generalversammlungen haben innerhalb von 90 Tagen nach dem Eingang solcher Begehren stattzufinden.

Aktionäre, die zusammen mindestens 3 % des Aktienkapitals oder Aktien im Nennwert von CHF 1 Million vertreten, können bis ­spätestens 40 Tage vor dem Versammlungstag die Traktan­dierung von Verhandlungsgegenständen verlangen. Das Be­­gehren hat schriftlich zu erfolgen.

Das Aktienkapital der Gesellschaft setzt sich ausschliesslich aus Inhaberaktien zusammen, weshalb kein Aktienbuch geführt wird.